Auf nach Buxtehude!

In freudiger Erwartung haben wir uns auf die Reise in das schöne Städtchen Buxtehude gemacht um dort im Stadtarchiv Quellen zu unserem Herzog Moritz zu sichten. Die nette Stadtarchivarin Eva Drechsler hat viele Kisten mit fein säuberlich verschnürten Akten aus den Tiefen des Archivs geholt, gefüllt mit hunderten Schriftstücken. Wir wussten zwar, dass Moritz unzählige handbeschriebene Papiere hinterlassen hat, aber nun seine persönliche Korrespondenz in den Händen zu halten, war schon sehr aufregend. Da es wirklich sehr viel Quellenmaterial war, blieb uns nur die Digitalisierung eines jeden Blattes. Es wird wohl einige Zeit in Anspruch nehmen, die ganzen Handschriften zu transkribieren.

Nach dem Besuch im Stadtarchiv haben wir uns bei einem Stadtrundgang auf die Suche nach dem einstigen Wohnort von Moritz begeben und dabei versucht, uns die damaligen Verhältnisse vorzustellen. Das Haus in dem er lebte steht nicht mehr, jedoch konnten wir den einstigen Standort rekonstruieren. Es befand sich am Schweinemarkt, in unmittelbarer Nähe der Petrikirche, in einem bedeutenden Viertel der Stadt. Bei den damaligen beengten Lebensverhältnissen blieb jemand wie Moritz auf keinen Fall unbeobachtet…

Im Anschluss konnten wir noch das genau gegenüber vom Stadtarchiv liegende Buxtehude Museum besichtigen. Obwohl das Museum gerade von Grund auf umgebaut wird, hat uns Frau Gratza vom Museumteam freundlicherweise über die Baustelle geführt und einen interessanten Einblick in das neue Ausstellungskonzept gegeben. Aus diesem Gespräch ist ein wertvoller Austausch über den Besuch hinaus entstanden.

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Maya Brockhaus